Küche

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Da wären wir also wieder in der Küche. Gerne wären wir dabei in der Nähe asiatischer Märkte wie auf diesem Foto in Hongkong, wo es einfach alles gibt – lebend und gerade eben lebend gewesen…


Unsereiner behilft sich dann zum Teil mit Tiefkühlware (Fisch z.B.) oder Convenience-Produkten, um der heimischen Speisekarte auf die Sprünge zu helfen. Pasten und Würzmischungen aus der Tüte sollen Zeit sparen helfen und die Jagd nach exotischen Gewürzen eindämmen. 

Aber natürlich sind die Ergebnisse immer noch weit, ganz weit entfernt von den Geschmackserfahrungen vor Ort. Frische Zutaten vom Markt sind eben durch nichts so wirklich zu ersetzen – auch nicht durch Getrocknetes, Pulverisiertes, Gemahlenes. Da kocht man nur in Annäherungen. Je weniger Kompromisse, desto näher kommt der Hobbykoch den Erinnerungen auf der Zunge – habe ich je erwähnt, wie sehr ich die Fotos in Kochbüchern hasse? 

Das Ergebnis der Bemühungen sieht nie so aus wie die abgebildeten Gerichte im Kochbuch, den Food-Fotografen sei dank. Die arbeiten mit Tricks, die wenig bekömmlich sind, das wissen wir: Haarspray, Lack & Co schmecken kaum, helfen aber dem Foto auf die vermeintlich leckere Abbildung. Mein Lieblingskochbuch hat daher KEINE FOTOS, dafür exakte Anweisungen, die funktionieren. Das ist das Entscheidende für derlei Anleitungen: It works. Wenn nicht, weg damit – aller schönen Fotos zum Trotz!