AfD-Spinner & Pegida-Pöbel

Zuerst hat FAS-Politik-Redakteur Volker Zastrow einen klugen Kommentar zur AfD und ihren Mitläufern geschrieben: Die neue völkische Bewegung. Was folgte, hat die FAZ dankenswerterweise dokumentiert unter dem sprechenden Titel Die völkische Bewegung stellt sich vor.

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Das ist ein hinduistisches Glückssymbol, nicht das Parteiabzeichen der Nazis – das wäre spiegelverkehrt


Die Methode ist ja bekannt und hat schon die Titanic unter der Rubrik Titanic-Leser stellen sich vor hübsch vorgeführt. Da wurden etwa Telefonanrufe bei der Redaktion auf dem Anrufbeantworter ins Netz gestellt. Und da durfte der Leser hören, was passiert, wenn Menschen ohne Humor und Verstand ihre persönliche Sau rauslassen.

So ähnlich haben das jetzt die AfD- und Pepita-Mitläufer gemacht, als sie den Kommentar von Zastrow ihrerseits kommentierten – und dabei sämtliche Vor- und sonstigen Urteile über diese Zukurzgekommenen selbst aufs Kräftigste bestätigten. Endlösungsphantasien durchwabern da sichtbar schwer gestörte Geister, die wir nie gerufen haben. 

Allein der Vorwurf, die FAZ gehöre zur „linksfaschistischen“ System- und „Lügenpresse“, ist ein schlechter Witz. Unterfüttert gern mit dem Hinweis, dass man derlei ohnehin nicht mehr lese. Wie haben sie dann davon Kenntnis erlangt? Sich vom Pfleger vorlesen lassen?

Natürlich kommt das großbürgerliche Organ nun auf deren „Index“ – nicht auszumalen, was passierte, wenn diese Spinner tatsächlich Macht bekämen! 

Sie selbst sind nicht zimperlich, wenn es um ihre Zukunftspläne geht: Da sollen Autoren wie Zastrow „eines Tages gerichtet“ werden. Ein anderer will diese vermeintlich „linke Brut“ „Ausmerzen!“ – mit Ausrufezeichen. 

Die Gegner sind für sie mal „linksfaschistisch“, wahlweise auch „Rot-Grüne Faschisten“, einige fühlen sich an Russland erinnert, andere an Nazis oder die DDR unter Erich Honecker. Die Meinungsbildung ist da wohl noch verworren bei den Verwirrten. Nur der Hass auf alle Andersdenkenden trieft aus jedem Satz – so er sich denn als ganzer Satz aus dem deutschen Sprachraum präsentiert. Denn mit der deutschen Sprache, Grammatik und Orthografie haben sie so ihre Probleme, die „unterdrückten wahren Deutschen“ als die sie sich sehen. Armes Deutschland, wenn es so wäre!

Solchen Leuten möchte ich weder persönlich begegnen noch mit ihnen reden. Das hilft da nämlich auch nix mehr. Besser, viel besser wäre eine Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt, wo sie einer Langzeittherapie unterzogen würden. Mit Gesprächsgruppen wie „Was ist Realität und wie komme ich da günstig hin“. 

Andererseits möchte ich Ihnen zurufen und sie ermuntern: Folgt Euren Vorbildern, Hitler und Goebbels! Unbedingt! Zyankali macht’s möglich und leicht – für alle.