Glück

Es gibt Tage, da weiß ich am Ende, warum ich morgens aufgestanden bin. Einen netten Menschen getroffen etwa. Oder eine wirklich schöne Scheibe voll Musik entdeckt. So eine wie diese hier: Breathless, von Terence Blanchard.

Tenorsax © Frederik Birghan 2016

Genau meine Welt: Überraschend, immer wieder gern gegen Erwartungen gebürstet, zugleich berührend, packend, groovy, modern, spannend, komplex – nie langweilig. Ein ganz großer Wurf! Bin spontan hemmungslos begeistert. Und das bei einem Trompeter!

 ;-)*

Und mit elektronischen-/digitalen Effekten en masse dabei. Trotzdem eine sehr ansprechende Musik in meinen Ohren. Empfehle ich jedem, der es nicht hören oder lesen will …

Um einen sehr ähnlich gelagerten Fall handelt es sich bei Holographic von einem mir noch immer reichlich unbekannten Daniel Wohl.

Jahrgang 1980, also unverschämt jung. Musik erinnert mich einerseits an Minimal-Musik, andererseits von asiatisch anmutenden Klängen wie Tempelgongs oder Gamelan-Instrumenten durchzogen. Bei iTunes läuft das unter „Klassik“. Bei Amazon weiß man’s gar nicht. Gute Voraussetzungen also, um bei mir zu punkten!

Und ich mag es. Ganz eindeutig. Also gleich noch ein Moment des Glücks. So viel an einem Tag! Da kann man nicht meckern  – sondern darf sich zurücklehnen und genießen.

Was ich jetzt auch mache …



*)Ja, ja ich weiß, die Verwendung mit den Emoticons nimmt überhand; gerade im ironisch-satirischen Spektrum bis hin zum einfachen Geblödel: Überall das Gezwinker. Meist überflüssig. Wer das braucht, dem musst Du wohl jeden Witz erklären. Und zwar ganz langsam. Manchmal mach’ ich trotzdem eine Ausnahme von der Regel. So hier.