iWatch – Why?

Nun ist sie bereits einige Zeit auf dem Markt, Apples iWatch. Aber noch immer ist nicht ausgemacht, ob es das next big thing ist oder eher eine vorübergehende Phase wie jene grauenvollen LED- und LCD-Uhren, die in den 70ern aufkamen. Ich stimme für die vorübergehende Phase!

Und zwar aus folgenden 7 Gründen:

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Schönere Alternativen zur iWatch: Analog-Uhren (Beispiele)


  1. Was soll man auf einem Display in einer Größe ablesen, das gerade mal die Zeit so anzeigen kann, dass auch Ältere wie ich wissen, was es geschlagen hat? Kleine Symbole und gaaaaanz kurze Texte. 
  2. Im Gegensatz zum Handy-Display, das gerade immer größer wird und weitaus mehr Funktionen bietet? Da fehlt mir die Logik.
  3. Weil es wearable ist? Dass geliebte Gerät noch näher heranrückt, als wenn wir es mit unserer Hand umklammern (wie Frauen, besonders in Asien)? Der Kompromiss für Nerds, die das Implantat vermeiden wollen? Also den Chip im Körper, der noch direkter zwischen Mensch und Maschine interagiert als je zuvor? 
  4. Weil die iWatch chic ist? Ehrlich: Es fallen mir eine Menge analoger Uhren ein, die besser aussehen als das Apple-Produkt, halten zu Gnaden.
  5. Als Statement? Wofür? Ich bin Apple-Fan? Aufkleber wären billiger. Als Mode-Accessoire? Das würde allerdings noch heftiger für ein vorübergehendes Phänomen sprechen: Manche Mode hält nur eine Saison, ein Teil noch nicht mal so lang. Oder als Bekenntnis zu Ich mach jeden Scheiss mit? Als ich gehe mit der Zeit? Dann aber nur solang der Akku hält…
  6. Zumal das Teil momentan ja nur in Verbindung mit dem passenden iPhone funktioniert, als Anhängsel. Wie Kopfhörer muss sich das der Konsument wohl vorstellen – ohne geht halt auch.
  7. Spätestens, wenn ein oder zwei Schuljahrgänge nahezu komplett mit den Dingern rumgelaufen sind, wird die Choose tot sein. Denn für solche Jugend-Mode-Phänomene gilt eine noch kürzere Halbwertszeit.