Nachtrag zur Vorstellung

Inzwischen hat mich eine Erleuchtung angefallen. Passiert manchmal. Vielleicht blieb von den Asienreisen doch etwas fernöstliche Weisheit hängen.

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Tempel in Hongkong – © Frederik Birghan 2008

Weil nämlich grad Hôtel Costes Etage 3 tatsächlich aktuell im CD-Player läuft, ist mir dabei ein- und aufgefallen, was Stéphane Pompougnac von den anderen Sound-Verwurstern unterscheidet, die Klassiker brutal vergewaltigen und entkernt und entwürdigt zurücklassen.

Das fällt mir insbesondere bei einem Klassiker auf: Shirley Basseys „Love Story (Where Do I Begin)“ ist gleich der zweite Titel auf dem Album. Und dem Mix von Pompougnac muss ich einfach Raffinesse zubilligen; da wird nicht einfach ein dumpfer Beat gnadenlos durchgezogen – egal, ob’s passt oder nicht. Andere hätten es halt so zurechtgeschnipselt, dass passt, was nicht passen will. Sein Mix kommt eher als zeitgemäße Begleitung daher, was die Nummer hörbar macht. Und selbst für den erträglich, der das eigentlich für Frevel hält.

Also halte ich meine Empfehlung nicht nur stur aufrecht, sondern liefere erste Belege dafür! Und schiebe noch einen Tipp nach … siehe linke Leiste, Stand jetzt gerade eben.