Vorstellung

Die Frage wer bin ich und wie viele finde ich weniger schräg, als es aufs erste Hinlesen den Eindruck macht. Musik ist ein schönes und weites Feld, um dafür gelungene Beispiele zu finden. 

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Lichtenstein oder Rauschenberg: MoMa, New York 2005 – © Frederik Birghan

Landläufig erscheine ich meist als Jazz-Fan; ab und an lasse ich wieder den Zappatisten raushängen (siehe Mein ABC in der Navigationsleiste). Gut, manchmal darf es auch Klassik sein, zugegeben. Soweit noch alles nachvollziehbar – für Algorithmen von Amazon bis Apple fangen da schon die Schwierigkeiten an. Deswegen kleben die dann so verzweifelt an den letzten Einkäufen: Vielleicht bleibt er jetzt mal DABEI, mögen sie verzweifelt rechnen.

Nö. Musik kann ich überall entdecken und welche das dann jeweils ist, kann ich nie vorhersagen. Ich folge einfach meinem ganz persönlichen „Gefällt-mir“. 

So ging es auch mit der Reihe Hôtel Costes von Stéphane Pompougnac: Es war im nördlichen Teil Frankreichs in einer der mittelgroßen Städte. Wir waren in einen Laden für allerlei Design-Schnickschnack gestolpert. Das Angebot überzeugte mich nicht wirklich, aber die Musik im Laden. Also gefragt. Zufällig verkauften sie die selbst auch. So kam ich zu Hôtel Costes Vol. 4 (Quatre). Als Genre gibt Apple im iTunes-Store Electronic bzw. Electronica an. Was immer das sein mag. Bei Wikipedia wird er unter House geführt.

Der von mir so geschätzte Franz Zappa irrlichtert in den Shops durch die Musikarten Pop, Rock, Alternative, Modern, zeitgenössische Musik 

Zu jener Trouvaille haben sich inzwischen weitere Volumes dazugesellt – egal jetzt mal, warum (tatsächlich könnte ich es nicht wirklich erklären); zuletzt eben u.a. Vol. 15 oder auch XV bzw. Quinze. Schließlich ist Stéphane Pompougnac, der Name läßt es ahnen, Franzose. 

Folgerichtig lief die Mucke erst im Auto in Frankreich, dann im deutschen Auto in Deutschland. Später auf den kleinen mobilen Gadgets unterwegs und schließlich auch daheim auf der großen Hifi-Anlage. Und läuft da immer noch. Irgend etwas muss dran sein. Daher die Empfehlung heute – ohne präzisere Begründung ausnahmsweise. Der Tipp stammt eben von einer der Persönlichkeiten in mir; grad die hat leider nichts parat. Vielleicht sollte ich sie abtreiben, rausschmeissen. Geht das?

Mal sehen. Oder hören. Auf Wiederhören!