Ginger Beer

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Was hier meist unter „Ginger Ale“ in Handelsregalen steht, schmeckt sehr süß. Von Ingwer nur eine Ahnung. Andernorts wird als „Ginger Beer“ ebenfalls Limonade feilgeboten, die tatsächlich nach Ingwer schmeckt samt Schärfe. Abgesehen von den verlangten Preisen kranken auch diese Sorten für meinen Geschmack an zu viel Zucker.

Nach einer ganzen Reihe von Tests und heroischen Selbstversuchen hier mein ultimatives Rezept für eine selbstgemachte Basis von Ginger Beer:

Auf

3 Liter Wasser kommen

300 Gramm geschälte Ingwerwurzel, klein geschnitten und

200 Gramm Rohrzucker

Alle Zutaten im Topf zum Kochen bringen, dann noch etwa 7 - 8 Minuten köcheln lassen; anschließend vom Herd nehmen*. Schale von Zitrone, Orange, Limette, 6 - 7 Minzzweige und Saft von 5 Limetten und je einer Zitrone und Orange zugeben. Abkühlen lassen. Anschließend durch ein Sieb in Flaschen abfüllen und im Kühlschrank kalt stellen. 

Die Basis wird im Verhältnis 1:5 mit Wasser gemischt, gerne mit Sprudel. Zusammen auf Eiswürfeln im Glas rechtfertigt das Ergebnis alle Mühen (vor allem das lästige Ingwer-Schälen)!

Je nach Hinzufügen, Weglassen, Reduzieren und Verstärken der Säfte & Schalen variiert das Ergebnis. Wer mag, kann zum Kochen bereits getrocknete Schalen hinzufügen (dann entfällt das Fahnden nach verzehrbaren, nicht gewachsten Früchten). Oder eine Variante probieren und (wenig) Sternanis zum kochenden Sud werfen.

Wer seinem Hang zur Dekoration freien Lauf lassen möchte, kann mit den gekochten Ingwerstücken und kleinen Minzzweigen seinem Gestaltungswillen freien Lauf lassen. Oder es lassen.

Prost.