Radieschen mit Thunfisch

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Das Original-Rezept stammt aus dem Kochbuch „Aus Italiens Küchen“ von Marianne Kaltenbach und Virginia Cerabolini (meiner Bibel, was italienische Küche betrifft):

Die mischen 200 Gramm abgetropften Thunfisch aus der Dose mit drei Bund Radieschen, in feine Scheiben geschnitten. Dazu Salz, Pfeffer und Olivenöl extra Vergine – Schluss. Und es reicht!

Trotzdem habe ich daraus eine Variante kreiert, die auch lecker schmeckt. Ich nenne sie Radieschen mit Variationen von Schärfe. Und die gehen so:

Bei mir ist das Verhältnis Radieschen zu Thunfisch so: 1 Bund Radieschen auf eine Dose Thunfisch. Dazu Kapern, Rote Zwiebeln in feinen Scheiben, Knoblauch fein gehackt, 1 Peperoni/Roter Chili-Schote in feinen Scheiben, etwas Wasabi, ein Spritzer japanische Soja-Sauce, etwa ein Esslöffel Sherry- oder Balsamico-Essig nach Geschmack, etwas Zitronensaft (1/2 Zitrone), 4-5 Tropfen Tabasco;  mischen. Zum Schluß gutes Olivenöl dazu, nochmals gut mischen – fertig.

Den Reiz meiner Variante sehe ich in den unterschiedlichen Variationen von Schärfe: Da sind die Radieschen, aber eben nicht nur Pfeffer, sondern Chili, Wasabi, rote Zwiebeln – jeweils eine ganz eigene Schärfe mit einem spezifischen Mundgefühl (etwa die knackige rote Zwiebel!).

Beides schmeckt, versprochen!, super. Allerdings ist das Radieschen-in-Scheiben-schneiden nix schnelles. Selbst mit einem Gemüsehobel dauert es, so einen oder zwei Bund R. zu verarbeiten. 

Ich mach’ das auch nur, weil das Ergebnis so lecker ist...